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Hier sollen Texte in Deutsch stehen, die etwas mit der Verbindung Lettland-Deutschland haben.

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Das Patrouillenboot „Cesis“ kam mit deutscher Flagge nach Kiel. Als es davon fuhr, führte es die Flagge Lettlands. Ursache dafür war der Flaggenwechsel für Lettlands neuestes Marineschiff in Kiel. Im Kieler Marinestützpunkt übergab am Donnerstag die Werft Abeking & Rasmussen das 26 Meter lange Doppelrumpfboot an die Auftraggeber aus Lettland.

Die „Cesis“ ist das zweite von insgesamt fünf neuen Patrouillenbooten für die Marine Lettlands. Drei dieser Boote werden im niedersächsischen Lemwerder an der Weser gebaut. Die übrigen zwei liefert die lettische Werft Riga Shipyard. Die Werft ist auch der Generalunternehmer für den Auftrag.

In Kiel absolvierte die „Cesis“ nach Angaben der Bauwerft abschließende Probefahrten. Außerdem gab es am 7. Februar eine Vorführung für die Deutsche Marine. Auf verschiedenen Testfahrten schauten sich Angehörige der Einsatzflottille 1 aus Kiel die „Cesis“ an und informierten sich über die Möglichkeiten der Nutzung von Doppelrumpfschiffen. .

Entwickelt wurde das lettische Patrouillenboot auf der Basis eines von A&R gebauten SWATH-Lotsentenders, der für die deutschen, niederländischen und belgischen Lotsen im Einsatz ist. In der Marineversion kann der SWATH@A&R-Bau „Cesis“ auch als Minensuch- und Minenjagdboot eingesetzt werden. Hauptaufgabe ist jedoch die Seeraumüberwachung und die Sicherung der lettischen Seegrenze inklusive der AWZ. Dafür kann die „Cesis“ mit einem Geschütz, Drohnen oder Flugkörpern nachgerüstet werden. Diese Bewaffnung befand sich bei den Probefahrten in Kiel noch nicht an Bord. Ausgerüstet ist das Boot bislang nur mit einem Feuerlöschmonitor auf dem Vorschiff. Die Indienststellung der „Cesis“ ist im Frühjahr in Lettland geplant.

Fotos: Behling - Kieler Nachrichten